Kirche Bröllin

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In Bröllin steht eine kleine Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert mit eingezogenem Chor, der mit dem Schiff ehemals durch einen Triumphbogen verbunden war. Auf dem Westende des Kirchendaches ein viereckiger Bretterturm mit Spitzhelm. Der Mauerkörper der Kirche war ehemals ganz überputzt, die in Backstein ausgeführten, bleiverglasten Spitzbogenfenster sind neuzeitlich. Auf der Nordseite des Kirchenschiffs findet sich in einem Bleiglasfenster ein kleines Kabinettsbild - ein Herr reicht einer Dame einen Becher Wein. Auf dem großen Altarbild ist Jesus mit dem sinkenden Petrus dargestellt. Die einzige Glocke wurde von Voss gegossen (Gießnummer 1150), eine Bronze-Glocke mit 72cm Durchmesser.

 

Auf dem Friedhof sind links von der Kirche noch viele Gräber der Gutsbesitzer-Familie Stoewahs zu finden, die von 1850 bis 1945 der letzte Patron der Brölliner Kirche war Bröllin war ursprünglich eine "mater" unter Lindstedtschem Patronat, wurde dann seit dem 30-jährigen Krieg von Wetzenow aus "kuriert", kam Ende des 20. Jahrhunderts zu Rollwitz und nach Auflösung der dortigen Pfarrstelle im Jahr 2006 zu Brüssow.