Kirche Grünberg

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Die Grünberger Kirche wurde im Jahr 1792 errichtet, wie auch die Wetterfahne ausweist. Sie bildet einen ovalen Grundriss von 12,10 m Länge und 6,50 m Breite. Das überputzte Mauerwerk besteht aus Feldsteinen. Von den sechs rechteckigen Fenstern ist das westliche vermauert. Die korbbogenförmig geschlossene Tür befindet sich an der Südseite. Die Decke der Kirche ist gerade geputzt. Vier kannelierte runde Holzsäulen mit schlichten Kapitellen tragen sie und zugleich auch den Glockenstuhl sowie die achtseitige verbretterte Laterne, die sich inmitten des Gebäudes aus dem Ziegeldach erhebt.

 

Gegen 1900 wurde die Kirche wieder hergestellt, die jetzige einfache Innenausstattung stammt aus dieser Zeit. Im Turm befindet sich eine alte Bronzeglocke, in der keine Jahreszahl zu finden ist. Das Gussjahr der Glocke wird dem Mittelalter zugeordnet (wahrscheinlich 14. Jh.) Sie wiegt etwa eine Tonne.  Es findet sich auf der Glocke folgende Inschrift: Defunctos ploro, vivos coop, mugio, probo. Die Übersetzung lautet: Die Abgeschiedenen beweine ich. Die Lebenden wünsche ich mir herbei. Ich klinge. Ich prüfe.

 

In den Jahren 2001 und 2002 ist die Grünberger Kirche im Rahmen mehrerer Vergabe-ABM grundlegend und umfassend saniert worden. Dabei wurden auch die Fundamente eines mittelalterlichen Vorgängerbaus entdeckt. Seit 2004 gehört Grünberg zur Kirchgemeinde Brüssow.